Trüffelanbau in der Forstwirtschaft

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Auch auf Forstflächen lassen sich sehr gut Trüffel anbauen. Entweder in bestehenden Forstflächen als Neupflanzung – z.B. nach einem Sturmwurf oder Erntemaßnahmen. Oder auf Lichtungen oder Waldrändern.

Gerade Waldränder bieten sich für den Trüffelanbau an, da hier mehr Licht einfällt, und im Saum eine gute Baumartenmischung mit Sträuchern erwünscht ist. Somit kann man sehr gut Eichen, Hainbuchen und Haselnuss als Trüffelpflanzen integrieren.

Voraussetzungen

Eine andere Möglichkeit ist die Erstaufforstung auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen. Eine Erstaufforstung kann auch auf Grünland durchgeführt werden, dass ansonsten durch das Grünlandumbruchsverbot für den Trüffelanbau nicht infrage kommt.

Wichtig beim Trüffelanbau auf Forstflächen ist der Boden. Aufkalkung und Bodenbearbeitung sind im Wald schwierig umzusetzen, daher ist eine gute Ausgangssituation von Vorteil. Kontaktieren Sie uns gerne für eine Bodenuntersuchung.

Pflege und Wildschutz

Die Pflege und der Wildschutz sind wie bei einer normalen Forstkultur. Es geht vor allem darum, die Pflanzen in den ersten Jahren zu etablieren und Ausfälle durch Trockenheit, Konkurrenzvegetation und Wildverbiss zu vermeiden

Generell ist der Trüffelanbau im Wald erlaubt, jedoch muss auf einer Forstfläche die forstliche Nutzung im Vordergrund stehen. Der Trüffel wird dabei zur forstlichen Nebennutzung. Der Pflanzverband und das Anbausystem muss also so gewählt werden, dass auch eine spätere Holznutzung auf der Fläche möglich ist.

Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten auf Ihren Forstflächen.

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