Trüffelanbau in Naturschutzprojekten
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Zusätzlich zum Ertrag haben für die meisten Trüffelanbauer die ökologische Aufwertung der Fläche und die damit erbrachten Leistungen für die Umwelt einen großen Wert. Bei allen möglichen Anbau-Varianten sollten die immensen ökologischen Chancen des Trüffelanbaus beachtet werden:
- Es kommen keine chemischen Mittel zum Einsatz (Düngung, Pestizide).
- Die Befahrung der Fläche beschränkt sich auf das Mulchen in den ersten Jahren.
- Die Ernte ist durch die Begehung einer Person mit Hund durchzuführen und benötigt keine Maschinen.
- Es ist keine Bodenbearbeitung vorgesehen und eine artenreiche Bodenbegrünung ist erwünscht.
- Durch die langfristig geschlossene Vegetation sind die Funktionen des Erosionsschutzes und der Wasserspeicherung erfüllt.
- Die Ansiedlung von Kleinsäugern, Vögeln, Reptilien, etc. ist gewünscht, bzw. kann durch entsprechende Einrichtungen gefördert werden.
- Das Aufkommen von Begleitvegetation kann bewusst gefördert und unterstützt werden.
- Wildkräuter und Blühpflanzen als Bienenweide können integriert werden.
- Die Trüffelkultur erfüllt die Aufgabe der CO2-Bindung durch die Gehölze und den krautigen Aufwuchs sogar noch besser als Grünland. Der langfristig stattfindende Humusaufbau trägt wesentlich zu diesem Effekt bei.
Projekte
Die ökologische Wertigkeit wird deutlich an unserer Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg und Bayern zur Integration des Trüffelanbaus in staatliche Naturschutzprojekte. Auch in Natura2000 Gebieten konnten Trüffelpflanzungen schon erfolgreich als Feldgehölze integriert werden. In vielen Fällen wurden Trüffelpflanzungen als Ausgleichsflächen angelegt oder Ökopunkte für die Anlage von Trüffelpflanzungen vergeben.
Mit unserem promovierten Forst- und Umweltwissenschaftler im Team, unserer Erfahrung in verschiedensten Naturschutzprojekten und besten Kontakten zu Behörden und Planungsbüros beraten wir Sie gerne bei Ihrem Projekt.