Fragen & AntwortenWas sind Trüffelfallen?

Was sind Trüffelfallen?

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Ursprünglich stammt die Methode aus dem Perigordtrüffel-Anbau in Frankreich und Spanien. Dort werden seit einigen Jahren etwa Löcher („Trüffelfallen“) auf den Pflanzungen gemacht, mit Trüffelsporen angereichertes Substrat hineingegeben, und die Löcher wieder verschlossen. Zwei Jahre nach der Maßnahme bilden sich Trüffel in diesen Löchern, die dann geerntet werden können.
Es gibt verschieden Rezepte für das Substrat, wichtig ist es jedoch den Zweck des Substrats zu verstehen:
Das nährstoffreiche Substrat in den Löchern regt das Wurzel- und Pilzwachstum an, während die enthaltenen Sporen das Trüffelmycel befruchten. So können in der nährstoffreichen Umgebung danach schnell Fruchtkörper entstehen. Meist besteht das Trüffelmycel eines Baumes aus einem sog. „Muttermycel“, das eine Befruchtung durch ein „Vatermycel“ benötigt, um Früchte auszubilden. Der Vorgang ähnelt der Bestäubung eines Obstbaumes, wobei die eingebrachten Sporen die Rolle der Pollen übernehmen.
Alles Wissenswerte und das Rezept zur Steigerung Ihrer Trüffelernte finden Sie unter:
Wissenswertes / Trüffelfallen & Trüffelsubstrat